Team WL – Saisonausblick 2019/20

DIE ERSTE steht vor einer wegweisenden Saison


„Schade, dass wir unser Potential nicht früher abrufen konnten“, so die Antwort von Sascha Prasolov auf die Frage, wie er die zurückliegende Saison betrachtet. Die SVR stieg mit lediglich 11 Punkten auf der Habenseite folgerichtig in die Württembergliga ab.

Aber Prasolov sagt auch: „Die neue Liga ist eine große Chance für uns. Gemeint ist damit die Weiterentwicklung einiger Remshaldener Eigengewächse. Robin Lehner hat sich schon in der vergangenen Saison gut entwickelt. „Er kann aber noch mehr“ weiß der Trainer. Ebenso Felix Kästle. Der großbewachsene Rechtshänder hatte so seine Anpassungsprobleme in der vierten Liga. Das soll eine Klasse tiefer besser werden, denn seine Durchschlagskraft aus der zweiten Reihe wird dringend benötigt. Auch Oliver Klingler soll den nächsten Schritt in Richtung erste Männermannschaft gehen. Allerdings fällt der variabel einsetzbare Rückraumspieler beinahe die komplette Vorbereitung aus. Er muss sich in Folge eines Fußbruchs einen Draht entfernen lassen. „Das ist sehr schade für ihn und die Mannschaft, aber er wird sich davon sicherlich gut erholen“ so Prasolov. Einen weiteren internen Neuzugang stellt Torhüter Luca Sigle dar. Er wird im kommenden Jahr der Jüngste im Team sein und bildet gemeinsam mit Tobias Klemm das Torhütergespann. Das Trainerteam sind überzeugt vom Potential und Können Sigles. Der einzige Neuzugang der Mannschaft trägt einen, in Remshalden, wohlgekannten Namen: Fröschle. Der Sohn von SVR-Aufstiegstrainer Henning Fröschle, Levi, soll für mehr Durchschlagskraft vom Kreis sorgen.

Auch das Trainerteam um Cheftrainer Sascha Prasolov hat sich verändert. Als neuer Co-Trainer agiert Robert Schönleber, welcher die zweite Mannschaft zum Landesligaaufstieg führte. Zudem kümmert sich mit Markus Greiner ein neuer Mann um die Geschicke der Torhüter.

Neben vielen Neuheiten innerhalb der Mannschaft ändert sich zur neuen Saison auch besagte Liga. Die SVR tritt 2019/2020 in der Württembergliga Nord an, aus welcher man 2017 in die BWOL aufstieg. Besondere Brisanz verleiht der Liga die Tatsache, dass es zur Saison 2020/21 nur noch eine eingleisige Württembergliga gibt und so ein harter Kampf um die Qualifikation für die höchste württembergische Spielklasse entbrennen wird.  

Prasolov äußert sich zur Liga folgendermaßen: „Es wird ein sehr, sehr schweres Jahr für uns, denn die anderen Mannschaften haben sich teils namhaft verstärkt und es wird sich jeder für die eingleisige Liga qualifizieren wollen. Es wird auch am Ende der Saison um jeden Punkt gefightet werden. Aber die Zuschauer können sich auf viele, hitzige Derbys freuen“. Derbys gibt es in der Tat einige. Mit Waiblingen, Schmiden, Schwaikheim, Alfdorf-Lorch und dem Aufsteiger aus Weinstadt, gibt es gleich 5 Gegner aus dem Bezirk Rems-Stuttgart. Hinzu kommen kurze Anreisen nach Oberstenfeld, Leonberg, Böblingen/Sindelfingen, Bietigheim, Oppenweiler/Backnang und Schönbuch. Lediglich nach Neuhausen/Erms hat die SVR eine etwas weitere Anreise.

Zur Frage, ob es einen Favoriten gibt, hält sich Prasolov bedeckt: „In dieser Liga kann jeder jeden Schlagen. Da wird bis zum Schluss alles offen sein.“ „Wir wollen uns für die eingleisige Württembergliga qualifizieren“, so der Trainer zu den eigenen Zielen. Ob das gelingen wird, entscheidet sich vermutlich erst im Mai 2020. Bis dahin beschwört das Trainerteam das fantastische Remshaldener Publikum. „Bei den Spielen, die ich in der vergangenen Saison verfolgt habe, war das schon fantastisch was da auf den Rängen passiert. Die Fans stehen hinter der Mannschaft egal ob Erfolg oder Misserfolg“, so Co-Trainer Schönleber, der auf seine neue Aufgabe brennt.

Letztendlich muss aber die Mannschaft ihr Potential abrufen und das möglichst schon ab dem ersten Spiel. Dann können die Remshaldener Fans sich auf viele tolle Spiele in der Stegwiesenhalle freuen.



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