Von Schlumpfhausen in die weite Welt

Zur gemeinsamen Weltreise trafen sich gestern gefühlte 150 Schlumpflinge in der Jahnhalle Grunbach beim Handball-Spielfest. 11 Schlumpf-Teams aus den Nachbargemeinden und Remshalden hatten dabei verschiedene Länderstationen mit landestypischen Aufgaben zu bewältigen: Zunächst durften die kommenden Michelangelos den berühmten italienischen Künstlern nacheifern beim Ausmalen von Schlumpfbildern, anschließend ging es in den hohen Norden. In Norwegen – na klar – Biathlon und dann rüber nach Finnland zur Bärchen-Schleuder: Mit einem gezielten Treffer konnte eine Packung bärenförmiger Fruchtgummis erbeutet werden. In Monaco dann kurbelten die Schlümpfe beim Autorennen um die Wette um anschließend im Vereinigten Königreich ihr Geschick beim typisch britischen Schnecken-Puzzle-Labyrinth zu beweisen. Weitere Stationen der Weltreise: Mongolei und USA. Ach ja – eine Station stellvertretend für die deutsche Gründlichkeit gab es auch: Nein – nicht Autos am Samstagvormittag waschen und auch keine Kehrwoche, sondern möglichst exakt eine Schlumpfschätzung abgeben. Neben den Länderstationen gaben die Handball- und Königsball-Matches dem überaus gelungenen Spiel- und Sportspaß einen tollen Rahmen.

Die Teams jedenfalls standen ihren fleißigen Zeichentrickvorbildern in nichts nach. Mit großem Einsatz, viel Freude und leuchtenden Augen gaben sie ihr Bestes und vollbrachten Glanzleistungen, die nicht zuletzt den sehr zahlreich anwesenden Mamis, Papis, Omas, Opas und allen Liebsten eine Freude beim Zusehen und Anfeuern bereiteten. Für alle Schlumpfsportler gab es zum Ende des Spielfestes folgerichtig eine Medaille für ihre sportlichen Leistungen.

Im Namen aller Nachwuchs-Handballer bedankt sich das Spielfest-Orga-Team sehr herzlich bei allen Mannschaftsbetreuern, Besuchern, Sponsoren und insbesondere den vielen Helfern für das schlumpfastische Event.

  Autor des Artikels: Margret Illg