Vorbericht: Männer 1 starten mit einem Derby

Nur eine Woche nach der unglücklichen 27:28-Niederlage gegen den TV Bittenfeld II steht für die Handballer des VfL Waiblingen das nächste Derby in der Württembergliga an. Es geht zum Oberliga-Absteiger SV Remshalden. Beide Trainer rechnen mit einem engen Spiel.

SV Remshalden (2:0 Punkte) – VfL Waiblingen (0:4 Punkte; Samstag, 18 Uhr)

Es war ein besonderes Auftaktspiel für die SV Remshalden. Sie musste beim neuen Team ihres Ex-Trainers Henning Fröschle antreten, dem TV Flein. Mit 29:24 setzte sich die SVR durch. Zu Beginn einer Saison weiß ein Team nie, wo es steht. Entsprechend erleichtert war der neue SVR-Trainer Alexander Schurr nach der Partie: „Wir wollten unbedingt gewinnen. Jetzt sind wir zufrieden mit dem Saisonauftakt.“ Besonders lobt er die jungen Neuzugänge im Tor, Tobias Klemm (19) und Daniel Mühleisen (18).

Nun steht das Derby zu Hause gegen den VfL Waiblingen an. Schurr sieht sein Team nicht in der Favoritenposition. Zwar habe der VfL viele Leistungsträger verloren. „Aber er hat auch gute Spieler verpflichtet: Liebing, Asmuth, Hämmerling, Baumgarten.“ Die beiden Auftaktniederlagen der Waiblinger hätten ihn sehr überrascht, sagt der SVR-Coach. Er sei davon überzeugt, dass sich die Mannschaft bald finden wird. Freilich wolle Remshalden beim ersten Auftritt in der Stegwiesenhalle gewinnen. „Aber es wird ein knappes Spiel, in dem die Tagesform entscheidet.“ Carsten Röhrle wird wohl noch verletzt fehlen, ob Uli Seybold für Remshalden spielen kann, entscheidet sich erst kurzfristig.

Beim Gegner VfL Waiblingen ist der Auftakt danebengegangen. Auf die Pleite in Flein setzte es am Samstag in eigener Halle eine bittere 27:28-Niederlage im Stadtderby gegen den TV Bittenfeld II. „Wir sind enttäuscht, ein Punkt wäre auf alle Fälle verdient gewesen. Aber wir dürfen dem Spiel nicht nachheulen“, sagt VfL-Trainer Dominic Schaudt. Seine Mannschaft habe wie in Flein in entscheidenden Situationen zu viele technische Fehler gemacht. Das habe damit zu tun, dass nach dem personellen Umbruch die Automatismen noch nicht richtig funktionieren. „Aber wir haben uns verbessert von Flein zu Bittenfeld, und wir werden uns jetzt noch mal verbessern. Da bin ich absolut sicher.“

Es habe sich schon oft gezeigt, dass Waiblingen gegen Favoriten besonders konzentriert auftritt. Und zu denen zählt Schaudt die SV Remshalden. Der VfL-Trainer wirkt bemerkenswert entspannt: „Dass wir jetzt gleich das nächste Derby haben, ist doch schön.“ Wie sein Kollege Schurr erwartet Schaudt ein enges Spiel. Die Württembergliga sei sehr ausgeglichen, in jedem Spiel deshalb etwas drin. Verzichten muss der VfL nur auf den nach wie vor verletzten Felix Hintennach.

Quelle: Zeitungsverlag Waiblingen

  Autor des Artikels: wiesner /   Erstellt am: 25. September 2015