WC1: 37-24 Sieg gegen SSV Dornbirn…und warum ein Endstand nichts über das Spiel aussagt

Am Sonntag hatten wir unser zweites Spiel in der Landesliga. Nach unserem Sieg in Winterbach am letzten Wochenende erwarteten wir die österreichische Mannschaft aus Dornbirn in der Stegwiesenhalle. Ein uns unbekannter Gegner, der in der Verbandsklasse kein einziges Spiel gewinnen konnte.

Doch erwischten die Gäste einen deutlich besseren Start als wir. Während wir im Angriff viel zu statisch spielten und dazu das Tor nicht trafen, überliefen uns die Dornbirnerinnen immer wieder in der Abwehr. Nach 7 Minuten in denen wir auf dem Feld nur „anwesend“ waren und einem Spielstand von 2:6, nahmen unsere Trainer eine Auszeit. Die Anweisung in der Abwehr konsequenter und konzentrierter zu agieren, wurde gut umgesetzt. Fünf Tore in Folge brachten uns eine 7:6 Führung in der 12. Minute und wir waren im Spiel. Bis zur Pause konnten wir uns zwar immer weiter absetzen, doch gegen Ende der ersten Halbzeit nur noch mit Einzelaktionen ohne die Mitspieler zu sehen und bei denen der Ball oft in der gegnerischen Abwehr hängen blieb. Daran änderte sich auch zu Beginn der zweiten Hälfte nicht viel und die teilweise sehr aggressiv spielenden Dornbirnerinnen kamen wieder bis auf vier Tore heran. Hier passte bei uns die Abwehr mal wieder überhaupt nicht. Aber mit dem kleinen Vorsprung im Rücken ließen wir uns nicht unter Druck setzen. Wir drückten ordentlich aufs Gas und zogen in der letzten Phase des Spiels durch schnelles, schönes Angriffsspiel aus dem Rückraum vor allem über Luna auf 37:24 davon.
Jana konnte alle vier Strafwürfe gegen uns halten, wir haben alle Sieben für uns verwandelt.

Der hohe Sieg sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass 24 Gegentore gegen eine eher schwache Mannschaft einfach zu viel sind.

Kommenden Samstag fahren wir nach Biberach. Gegen diese Mannschaft hatten wir an der Quali zu den Verbandsklassen große Schwierigkeiten und konnten uns erst im Siebenmeter-Schießen durchsetzen. Wir sind also vorgewarnt…

Es spielten: Jana, Jule, Roni, Laura, Milli, Luna, Inga, Ali, Theresa

  Autor des Artikels: Bernd Kuger /   Erstellt am: 6. Dezember 2016