Wichtiges Spiel in Neckarsulm

Die erste Männermannschaft der SV Remshalden hat am Sonntag im Spiel gegen den drittplatzierten Neckarsulm die Chance den zweiten Tabellenplatz zu sichern. Für den Gegner ist es die große Chance nochmals an die SVR heran zu rücken.

 

Mit dem Spiel gegen Oberstenfeld ist Trainer Alexander Schurr soweit zufrieden. Zwar habe man sich am Anfang lange schwer getan, über 60 Minuten gesehen aber doch sehr souverän gewonnen. Lediglich die letzten 10 Minuten haben einen leichten Beigeschmack hinterlassen. Die Konzentration in der Abwehr ließ in dieser Phase stark nach und man kassierte noch einige leicht erspielte Gegentreffer.

Eine solche Phase darf man sich beim Spiel in Neckarsulm sicherlich nicht erlauben. Der Gegner, welcher in den letzten Spielzeiten die hohen Erwartungen oft nicht ganz erfüllen konnte, spielt eine sehr gute Saison und scheint stabiler geworden zu sein. Nach einer sehr guten Hinrunde und einem guten Start in die Rückrunde mit einem Unentschieden in Weinsberg wurden allerdings mehr Spiele verloren als in der gesamten ersten Hälfte der Saison. Gerade die Niederlagen gegen Oberstenfeld und Flein wurden so mit Sicherheit nicht erwartet. Die Unterländer müssen nun doppelt punkten, um den Anschluss an den Relegationsplatz wieder her zu stellen. Bereits im Hinspiel konnte die von Peter Baumann trainierte Mannschaft nach langem Rückstand einen Punkt aus dem Remstal mitnehmen und seine individuelle Klasse demonstrieren. Neben dem wurfgewaltigen Rückraum mit Fabian Göppele und Max Odenwald strahlt der Gegner von jeder Position immense Torgefahr aus und ist schwer ausrechenbar. Im Besonderen das Spiel über den wendigen Kreisläufer Henning Tittel macht es für die Abwehrreihen nochmals schwerer den Kontrahenten zu verteidigen.

Für die SVR also ein sehr schweres Spiel, trotzdem steht man bei fünf Punkten Vorsprung weniger unter Druck als der Gastgeber. Für Trainer Alexander Schurr wird es wieder auf die Kombination aus Abwehr und Torhüter ankommen: „Hier sind wir auf jeden Fall stabiler als im Hinspiel. Wenn wir vorne wieder etwas konsequenter spielen und unsere Chancen verwerten, wird dies sicher ein enges und interessantes Spiel, welches erst in den letzten Minuten entschieden werden kann“. Personell kann der Übungsleiter dabei aus dem Vollen schöpfen.

 

  Autor des Artikels: Andreas Huber /   Erstellt am: 17. März 2016