Wieder nix gegen ein starkes Spitzenteam ….

SV Remshalden  –  SG Köndringen/Teningen   25:32   (8:17)

 

Gegen ein weiteres Spitzenteam der Liga hatte die junge Remshaldener Mannschaft keine Chance, Zählbares zu holen. Abgeklärt und routiniert zogen die Gäste ihr Spiel durch und ließen zu keinem Zeitpunkt der Partie einen Zweifel daran, wer am Ende die Halle als Sieger verlassen würde. In einer besseren zweiten Halbzeit erzielte die SVR zwei Tore mehr als die SG, konnte aber die verdiente Niederlage nicht mehr verhindern.

 

Einen Fehlstart nach Maß erwischten die Hausherren, während die SG ihr Spiel ruhig und abgezockt aufzog und all ihre Routine auf die Platte brachte. Die Würfe der Remshaldener blieben häufig im Block der Abwehr hängen oder waren Beute des guten Torhüters Sebastian Kicki. Leichtsinnsfehler und Fehlpässe ermöglichten den Gästen einfache Treffer aus dem Gegenstoß, nach 10 Minuten setzte sich die SG beim 2:7 schon etwas ab. Dann der nächste Schock für die Gelb-Blauen: Nico Rascher blieb nach einem Schlag an den Hals minutenlang benommen liegen und konnte in der restlichen Partie nicht mehr eingesetzt werden. Er sollte der SVR fehlen, zu wenig Druck aus dem Rückraum und wenig Raum am Kreis erschwerten das Angriffsspiel zusätzlich. Nach einer doppelten Zeitstrafe gegen die SG verkürzte Remshalden zwar noch durch zwei Treffer in Folge, kassierte aber bis zur 26. Minute fünf Gegentreffer und so war beim 6:16 schon eine gewisse Vorentscheidung gefallen. Beim 8:17 wurden schließlich die Seiten gewechselt.

 

Köndringen/Teningen begann die zweite Hälfte mit einer taktischen Variante und brachte nun den siebten Feldspieler. Damit hatten die Hausherren ihre Probleme. Immer wieder kamen die Gäste zu freien Würfen, die sie insbesondere von den Außenpositionen erfolgreich abschließen konnten. Ihr Vorsprung war bis zur 45. Minute auf 16:29 angewachsen. Torhüter versuchen in der Regel Tore zu verhindern, anders so Daniel Mühleisen: er erkannte blitzschnell, dass das Tor der Gäste leer war und erzielte zwei Tore in Folge zum 18:29. Dies schien seine Feldspieler ein wenig wach zu rütteln, Marvin Klein übernahm nun Verantwortung vom Siebenmeter und erzielte seine Treffer aus dem Rückraum. Robin Lehner steuerte ebenfalls Tore bei, während von der „Königsposition“ im linken Rückraum keinerlei Druck aufs gegnerische Tor zu sehen war. Beim 22:30 (53.) sah das Ergebnis zumindest etwas freundlicher aus. Zu gewinnen war an diesem Abend für die SVR freilich nichts mehr, zu abgeklärt spielte die SG, während sich die SVR vor allem in der ersten Hälfte viel zu viele Fehler geleistet hatte. Beim 25:32 war dann Schluss und so kann sich das Team von Coach Alexandr Prasolov nun zwei Wochen in aller Ruhe auf das anstehende Derby in Bittenfeld vorbereiten.

 

SVR:  Klemm, Mühleisen (3);     Eckstein, Klein (10/5), N.Rascher (1), Kästle, Gries (3), Pesch (1), Schweikhardt, Hartenstein (1), Knück (1), Hertel (1), Kohl, Lehner (4).

 

SG:  Kicki, Mikucionis;    Silberer (3), Zank (6), Valda (2), Spinner, Simak (2), Velz (8), Bührer (7), Hantak (2/1), Statkiewicz, Blank (2), Weise.

 

  Autor des Artikels: Armin Wiesner