WJB – BWOL Quali

In der Gruppe der besten 4 HVW Teams ging es für uns um die Platzierung, die über die Gruppengegner in der nächsten und letzten Qualirunde mit Baden und Südbaden am 30.6. entscheidet. Der Spieltag glich einer Achterbahnfahrt.

Erstes Spiel gegen Gastgeber Metzingen:

Von der ersten Sekunde an überrannten uns die körperlich überlegenen Metzingerinnen. Während bei Metzingen die Spielerinnen mit hohem Tempo, individueller Klasse und wenigen Pässen zu einfachen Toren kamen, versuchten wir in erster Linie den Ball ohne Fehler zur Mitspielerin zu bekommen. Nicht einmal das Werfen und Fangen klappte in diesem Spiel, was sicher zum Teil am ungewohnten Flüssigwachs lag. Durch viele Wechsel, bessere Abwehrarbeit und gleichzeitigem Nachlassen von Metzingen konnte die Niederlage in Halbzeit 2 etwas beschränkt werden. Endstand 6:23 (2:15)
So stark hatten wir uns Metzingen nicht vorgestellt, allerdings war es vor allem die schlechte eigene Leistung, die ganz schnell aus den Köpfen heraus musste.

Zweites Spiel FA Göppingen:

Unglaublicherweise stand ab der ersten Sekunde diesmal eine andere Remshaldener Mannschaft auf dem Feld. Die technischen Fehler waren (fast) verschwunden und wir begannen mit dem Gegner und nicht mit uns selbst zu kämpfen.

Schnell erspielten wir uns eine 2 Tore Führung und gaben diese aufgrund der mannschaftlich besseren Leistung bis zum Schluss nicht mehr her. Endstand 19:16. Nach einer Klatsche haben wir Moral gegen einen starken Gegner bewiesen.

Drittes Spiel H2KU Herrenberg:

Herrenberg hatte im Spiel zuvor Göppingen mit 22:9 geschlagen, so dass wir als krasser Außenseiter in dieses Spiel gingen.

Schnell lagen wir 5 Tore hinten, da Herrenberg nahezu keine Würfe aus der Nahwurfzone zu lies. Zur Pause 6:10
Doch Kondition und Moral stimmten jetzt bei uns.
Tor für Tor holten wir in HZ 2 auf und schnupperten am Ende zumindest an einem Unentschieden. Mit ein bisschen Glück oder Cleverness an der einen oder anderen Stelle, hätten wir sogar diesen Gegner schlagen können. 16:17 verloren und trotzdem stark gespielt

Fazit: Mit dieser Leistung haben wir als Dritter des HVW in der letzten Qualirunde noch alle Chancen.

Bericht: Inga Müller

  Autor des Artikels: Birgit Koltermann