Zu Gast beim Schlusslicht

In der vorletzten Begegnung der bisher niederlagenlosen Hinrunde muss die Mannschaft von Trainer Alexander Schurr wieder in der Fremde antreten. Gegner ist dabei der Tabellenletzte SV Vaihingen, welcher am letzten Wochenende seinen ersten Punkt in der Runde holen konnte.

 

In dem überzeugenden Auftritt im Derby gegen die SF Schwaikheim bestätigten die Remshaldener ihre derzeit gute Form. Laut Schurr spiegelte das deutliche Spiel den Tabellenstand wieder. Schwaiheim habe früh keine Mittel mehr gefunden, so dass das Spiel früh entschieden war. Einen gewichtigen Grund für die frühe Entscheidung erbrachten dabei auch die beiden Torhüter Tobias Klemm und Daniel Mühleisen, welche sich inzwischen sicher zu einem der besten Torhüterduos der Liga entwickelt haben.

Mit dem SV Vaihingen trifft die Mannschaft nun wieder auf einen Gegner, gegen welchen der Anspruch sein muss beide Punkte mit nach Hause zu nehmen. Trotzdem sei sein Team sehr auf der Hut, man werde den Gegner nicht unterschätzen und sich wieder akribisch vorbereiten, so Schurr. Nach dem Aufstieg aus der Landesliga hat der SV Vaihingen bisher noch nicht richtig Fuß fassen können in der neuen Spielklasse. Neben einigen knappen Niederlagen mussten auch sehr deutlichen Niederlagen hingenommen werden. Mit dem Unentschieden in letzter Sekunde gegen die SG Leonberg/Eltingen am letzten Spieltag konnte so der erste Punkt in der Saison eingefahren werden. Bei der Tabellensituation im Keller und dank der kleineren Staffel haben die Handballer von den Fildern also noch alle Karten für den Klassenerhalt in der Hand. So erwartet die Remstäler ein motivierter Gegner, der weiterhin alles in die Waagschale werfen will. Trotzdem sei laut Schurr die Favoritenrolle klar bei seinem Team, man sei derzeit sehr gut drauf, aber auch weiterhin sehr hungrig auf weiter Punkte. Weiter fehlen werden die verletzten Adrian Wehner (Knochenödem) und Carsten Röhrle (Knöchelverletzung), zudem waren unter der Woche einige Spieler angeschlagen.

  Autor des Artikels: Andreas Huber /   Erstellt am: 3. Dezember 2015