Männer 1 zu Gast beim Topfavoriten

Nach dem ersten Punktverlust in der neuen Saison im Derby gegen Waiblingen in eigener Halle stehen für die SVR nun drei Auswärtsspiele am Stück an. Im ersten dieser drei Spiele trifft man dabei wohl auf den stärksten der drei Gegner, die SG Schozach-Bottwartal.

Das Spiel gegen den VFL Waiblingen zu bewerten, fällt Trainer Alexander Schurr schwer. Man habe zwar 50 Minuten lang besser gespielt als der Gegner, müsse aber am Ende mit einem gewonnenen Punkt zufrieden sein. Über lange Phasen haben die Remshaldener geführt, aber es wurde verpasst einen vorentscheidenden Vorsprung herauszuspielen, da man insgesamt eine katastrophale Chancenverwertung hatte.

Nun wartet mit der SG Schozach-Bottwartal einer der größten Aufstiegsfavoriten auf die Mannschaft rund um Spielgestalter Oliver Ruge. Das Team des Spielertrainerduos Saur/Krotz gehört seit seinem Wiederaufstieg zu den Topteams der Liga, scheiterte in den letzten zwei Jahren jeweils erst in der Relegation zum Aufstieg. Wie jedes Jahr wurde das Team wieder mit Spielern aus höheren Spielklassen verstärkt. Für Trainer Schurr müsse eine „Truppe mit dieser Qualität eigentlich aufsteigen“. Auf die Remstäler kommt somit ein von allen Positionen gefährliches Team zu, aus dem der wurfgewaltige Rückraum noch heraussticht. Mit Philipp Kroll und Tobias Deuring hat das Team zwei Spieler, welche die einfachen Tore machen können. Neben diesen zwei sorgen aber auch Neuzugang Lukas Volz, sowie die erfahrenen Spieler Emanuel Sonnenwald und Wolfgang Kroll für viel Gefahr. Auf der Mitte wird weiter Spielertrainer Dennis Saur verletzt fehlen, für ihn wurde Wolfgang Kroll nachverpflichtet. Hinzu kommen zwei sehr starke Torhüter und eine schnelle Flügelzange mit den wurfsicheren Außen Rossmeier und Zluhan. Als neu formiertes Team sieht er die eigene Mannschaft im Bottwartal somit in der Außenseiterrolle.

Insgesamt also mehr als eine große Herausforderung für die Männer der SV Remshalden. Die Favoritenrolle sei laut Schurr geklärt, das eigene Ziel müsse es sein „stabil in der Abwehr zu stehen, mit einem guten Zusammenspiel mit den Torhütern“. Dann könne laut dem Übungsleiter „das eigene Tempospiel aufgezogen werden und das Spiel lange offen gehalten werden. Dann ist im Ausgang alles offen“ Nötig sei dazu aber vor allem auch eine verbesserte Chancenauswertung.

Aus personeller Sicht kann die SVR weiter aus dem Vollen schöpfen. Carsten Röhrle wird weiter Spielpraxis in der zweiten Mannschaft sammeln, ansonsten sind alle Spieler an Bord.

  Autor des Artikels: Andreas Huber /   Erstellt am: 1. Oktober 2015