Am letzten Spieltag war die SV Remshalden auswärts bei der Spvgg Mössingen gefordert. Von Beginn an war Tempo im Spiel, und die SVR zeigte in der Anfangsphase, dass sie sich für die Aufgabe viel vorgenommen hatte. Nach knapp fünfeinhalb Minuten brachte Konstantin Schad die Remshaldener mit 4:2 in Führung.
Im Anschluss drehte Mössingen jedoch auf. Die Gastgeber legten einen 3:0-Lauf hin und übernahmen Schritt für Schritt die Kontrolle über das Geschehen. Remshalden fand in dieser Phase offensiv nicht mehr so konstant zu klaren Abschlüssen und musste gleichzeitig einfache Gegentreffer hinnehmen. Nach 16 Minuten lag Mössingen erstmals mit drei Treffern vorn (10:7).
Auch in der Schlussphase der ersten Halbzeit ließ die SVR wichtige Möglichkeiten liegen. Zwei Siebenmeter wurden innerhalb kurzer Zeit vergeben. Damit blieb Remshalden die Chance verwehrt, den Rückstand zu stabilisieren oder sogar zu verkürzen. Mössingen nutzte diese Schwächephase konsequent aus, setzte sich zwischenzeitlich auf 17:11 ab und nahm schließlich eine 19:15-Führung mit in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel kämpfte sich Remshalden nochmals heran und zeigte, dass die Partie noch nicht entschieden war. Mit mehr Druck im Angriff und dem nötigen Einsatz in den Zweikämpfen verkürzte die SVR den Abstand wieder. In der 44. Minute stand es nur noch 27:25. Das Spiel war damit erneut offen.
Doch direkt danach folgte die Vorentscheidung. Mössingen erzielte sechs Treffer in Serie und zog auf 33:25 davon. Remshalden fand in dieser Phase keinen Zugriff mehr. Weder, um die Serie zu stoppen, noch um selbst wieder zu einfachen Toren zu kommen. In der Schlussviertelstunde lief die SVR dem Rückstand hinterher und konnte das Spiel nicht mehr drehen. Am Ende stand eine 29:37-Niederlage für die SVR.
SV Remshalden:
Felix Kästle (6), Niklas Pesch (6), Konstantin Schad (5), Dominik Rauch (4), Nikolai Zeitler (3), Jakob Eisenbraun (2), Benedikt Rosner (2), Benjamin Röhm (1), Colin Gschwind, Kevin Hsu, Anton Rothwein, Fabian Schindlbeck, Matti Thülly, Paul Winger
Offizielle: Sophie Beuttler, Tim Osswald, Marion Radonic
