Kampfgeist allein reicht nicht

HSG Gablenberg-Gaisburg 2 – SVR 2   26:21 (17:11)

Mit unguten Vorraussetzungen reisten die Frauen2 der SVR am vergangenen Spieltag in den Stuttgarter Osten. Zum ersatzgeschwächten Kader kam noch eine chaotische Anfahrt hinzu.

Doch zu Beginn des Spiels lies sich die SVR davon nicht beirren. Nach 8 gespielten Minuten konnte man sich mit 4:1 ein klein wenig absetzten. Ab diesem Zeitpunkt kam der Gegner nun besser ins Spiel. Immer wieder fand Ga-Ga die freie Kreisläuferin und kam so zu einfachen Toren. die Stuttgarterinnen hatten in der 15 Minute das Spiel gedreht und gingen durch einen 6:0-Lauf 7:4 in Führung. 10 Minuten vor Ende der ersten Hälfte lag man sogar 6:12 im Rückstand. Doch abschlachten lassen wollte man sich nicht und kämpfte sich wieder auf 11:13 heran. Doch diese Aufholjagt hatte Kraft gekostet. Im Angriff wurden gute Torchancen nicht genutzt und lud den Gegner somit zu einigen Tempogegenstößen ein. Beim Stande von 17:11, für Ga-Ga, wurden die Seiten gewechselt.

Eine klare Ansprache in der SVR-Kabine zeigte erst mal keine Wirkung, denn man verschlief die ersten Minuten der zweiten Halbzeit komplett und musste sogar einen 11:20 Rückstand in Kauf nehmen. Leider zu spät erwachte nun wieder der remshaldener Kampfgeist. Dieser und eine geschickte Umstellung in der Abwehr lies nochmal ein wenig Hoffnung aufkeimen. Die SVR konnte den Rückstand auf nur noch 4 Tore verkürzen (18:22). Leider konnte man die Aufholjagt nicht fortsetzen und man musste sich am Ende mit 26:21 geschlagen geben.

Unterm Strich war das nicht unser Spiel und der Bessere hat verdient gewonnen.

 

SVR: D.v.Sporschill, J.Gauß; B.Engelhardt, J.Lösch, I-M.Kress(3), M.De Bellis(1), E.Frey(4), A.Wittek(4), C.Koltermann(3), J.Xander(6/2), J.Schulz

Bericht: JG

 

  Autor des Artikels: Bernd Kuger /   Erstellt am: 4. Februar 2018