Mit einer Niederlage in die Saison gestartet …

TV Weilstetten  –  SV Remshalden   29:26  (17:13)

 

Den Saisonauftakt verpatzt haben die Handballer der SV Remshalden beim TV Weilstetten. Zu groß waren noch die Unsicherheiten in der neu formierten Mannschaft. Dennoch wäre mehr drin gewesen, auch weil der favorisierte TV Weilstetten alles andere als überzeugte.

 

Zu Beginn einer Saison scheint es unglaublich schwierig, sich selbst und den Gegner richtig einzuschätzen. Entsprechend nervös und unsicher gingen die Akteure der SVR zu Werke. Der Angriff stockte ein ums andere Mal, technische Fehler und Ballverluste resultierten daraus. Weilstetten nutzte die Gunst der Stunde und legte gleich einige Treffer vor. Auch in der Defensive der Remshaldener zeigten sich noch einige Unstimmigkeiten, selbst die Torwarte bekamen die Bälle nicht

wie gewohnt zu fassen. Im Verlauf der ersten Hälfte sollte sich die Nervosität allerdings legen. Die Gäste bekamen mehr Zugriff aufs Spiel und ließen den TVW nicht allzu weit davon ziehen. Marian Rascher verwandelte mit dem Pausenpfiff einen direkten Freiwurf und so blieb beim 13:17 aus Sicht der Remstäler die Partie noch offen.

 

Zu Beginn der zweiten Hälfte dann allerdings das gleiche Bild: unnötige Fehler und Ballverluste, die Weilstetten clever auszunutzen wusste. Was das Team aber schon in der vergangenen Saison auszeichnete, sollte sich auch im weiteren Verlauf bemerkbar machen: Remshalden kämpfte um jeden Ball, die Moral der Mannschaft passt. Doch immer dann, wenn die Mannschaft einen kleinen Lauf zu haben schien, gesellten sich wieder die einfachen Fehler dazu. Die SVR verpasste es auch in der zweiten Hälfte, den Rückstand entscheidend zu verkürzen. Weilstetten war an diesem Abend sicherlich keine Übermannschaft, ein Punkt oder gar der Sieg wären durchaus drin gewesen. Die Summe der Fehler entschied letztlich gegen die SVR, die nun am kommenden Samstag im ersten Heimspiel die nächste Chance auf die ersten Punkte in der 4. Liga hat.

 

SVR: Klemm, Mühleisen;   Röhrle (1), Hertel (1), Schweickhardt, Hartenstein, M.Rascher (4), Klein (6), Gries (3), Knück (3), N.Rascher (6), Pesch, Kohl (2).

  Autor des Artikels: Armin Wiesner