Nichts zu holen beim Tabellenzweiten ….

SG Pforzheim/Eutingen  –  SV Remshalden   30:24  (15:9)

 

Die erhoffte Überraschung beim Tabellenzweiten SG Pforzheim/Eutingen blieb aus. Nach einer verschlafenen Anfangsphase rannte die SVR ständig einem Rückstand hinterher. Gegen die starke SG hatten die Gäste aus dem Remstal nie wirklich eine Chance, zogen sich dennoch achtbar aus der Affäre.

 

Ganz schlecht aus den Startlöchern kamen die Männer der SV Remshalden und mussten innerhalb weniger Minuten bereits das 4:1 hinnehmen. Pforzheim zeichnete sich durch blitzschnelles Umschalten von Abwehr auf Angriff aus und erzielte jede Menge Tore aus der 1. und 2. Welle. Nach einer knappen Viertelstunde leuchtete bereits das 10:3 auf der Anzeigetafel. Trainer Prasolov reagierte und stellte seine Abwehr nun etwas offensiver ein. Dies sollte sich auszahlen, gelangen den Remshaldenern von nun an mehr Ballgewinne. Entsprechende Gegenstöße führten zu einfachen Toren. So schmolz der Vorsprung der SG etwas und die Gäste konnten bis zur Pause auf 15:9 verkürzen.

 

Auch in der zweiten Hälfte bot sich das gleiche Bild: ein verpasster Start, technische Fehler und dadurch leichte Treffer für die Pforzheimer führten zum 20:13-Zwischenstand nach knapp 40 Minuten. Die Partie war damit so gut wie durch, der Tabellenzweite ließ es nun etwas gemächlicher angehen. Dies ermöglichte der SVR zwar einige einfache Tore durch schnelle Konter, allerdings wurden nach wie vor noch zu viele Fehler gemacht, um den Rückstand entscheidend verringern zu können. Die SG Pforzheim/Eutingen musste keinen großen Aufwand mehr betreiben um die Punkte sicher unter Dach und Fach zu bringen. Remshalden zog sich dennoch gegen ein starkes Team der Liga sehr achtbar aus der Affäre, unterlag am Ende aber mit 30:24 Toren.

 

SG Pforzheim:  Matijevic, Eitel;    Hohnerlein (2), Wohlfarth (1), Seifried (3), Melcher (1), Mönch (2), Hufnagel (1), Broschwitz (6/1), Strehlau (2), Schmid (2), M.Lupus (4/1), P.Lupus (3), Kusch (3).

 

SVR:  Klemm, Mühleisen;    Eckstein (1), N.Rascher (4), Hartenstein (3), Klein (2), Schweickhardt (2), Kohl, M.Rascher (5/3), Pesch (3), Röhrle, Knück (1), Hertel (3).

  Autor des Artikels: Armin Wiesner