Oberstenfeld zu Gast in Remshalden

Nach dem knappen Heimsieg gegen Bietigheim kommt mit der SKV Oberstenfeld der nächste Gegner, gegen den in der Hinrunde ein Punkt liegen gelassen wurde. Diese Punkte werden gerade schmerzlich vermisst, umso wichtiger also die weiße Weste in eigener Halle zu behalten.

Im erwartet engen Spiel gegen die SGBBM Bietigheim konnte man der SVR noch etwas die Nachwehen des verlorenen Spitzenspiels ansehen. So hat es insgesamt etwas an Lockerheit gefehlt. Zudem hat sich wieder gezeigt, dass es zum einen gegen jedes Team der Liga schwer ist zu bestehen, wenn man selbst nicht absolut fokussiert ist. Zum anderen sind die Teams in der ersten Hälfte der Tabelle vom Leistungsniveau her so nah beieinander, dass oft Kleinigkeiten das Spiel entscheiden.

Mit dem SKV Oberstenfeld kommt wieder ein Gegner, welcher sich in der oberen Tabellenhälfte festgesetzt hat und gegen individuell sehr starke Teams wie Neckarsulm gewinnen konnte. Das Team hat sich in dieser Saison sehr stabilisiert sowie entwickelt und spielt eine gute Runde. Ähnlich wie bei der SVR ist vor allem die Kombination und das Zusammenspiel aus Torhüter und Abwehr dabei eine der großen Stärken des Teams. Im Angriff gilt es neben den schnellen Außen vor allem auf die Achse um die wurfgewaltigen Rückraumspieler Sauerland und Koch im Zusammenspiel mit dem robusten Güngör Cakar am Kreis zu achten. Die leidenschaftlich und kämpferisch auftretende Mannschaft von Trainer Michael Walter weißt neben den genannten Spieler aber eine auf jeder Position gut besetzte Aufstellung auf.

Heimtrainer Alexander Schurr und seine Truppe sind auf jeden Fall gewarnt und nehmen den Gegner mehr als ernst. „Wir müssen alles in die Waagschale werfen um zu bestehen, der SKV wird uns alles abverlangen. Wir sind nunmal gerade in der Rolle des Gejagten, gegen uns ist jeder Gegner motiviert“ so der Übungsleiter. Dass die Oberstenfelder zudem komplett befreit aufspielen können, da bei ihnen tabellarisch nach vorne und hinten nichts mehr geht, ist zudem auch nicht zu unterschätzen. Schurr sieht ein ähnlich enges und ausgeglichenes Spiel wie gegen Bietigheim auf sich zukommen. Dabei muss er weiterhin auf Adrian Wehner verzichten, welcher seine Wadenverletzung noch nicht vollends auskuriert hat.

 

 

 

  Autor des Artikels: Andreas Huber /   Erstellt am: 10. März 2016