Robin Lehner im Interview

Mit Robin Lehner verstärkt ein waschechtes Eigengewächs zur neuen Saison die ERSTE.

Robin durchlief alle Jugendmannschaften der SVR, spielte zuletzt in der zweiten Mannschaft und wagt nun den Schritt in die Württembergliga.

Was er zur abgelaufenen Saison zu sagen hat, wie die Vorbereitung läuft und was er sich für die kommende Spielzeit vorgenommen hat lest ihr hier.

SVR: Robin, die abgelaufenen Saison hatte einiges für dich parat. Mit der zweiten Mannschaft bist du sensationell in die Landesliga aufgestiegen und parallel hast du immer wieder in der ERSTEN ausgeholfen. Wie fällt dein Fazit der vergangenen Saison aus?

Robin: Mit der Einsbe haben wir, nachdem wir die 2 Jahre zuvor jeweils unglücklich gescheitert sind, endlich den Aufstieg geschafft. Darauf haben wir lange hingearbeitet, dementsprechend groß war natürlich auch die Freude, als wir am vorletzten Spieltag in Hohnacker endlich die Meisterschaft perfekt machen konnten. Besser hätte es nur noch laufen können wäre uns mit der ERSTEN auch der Klassenerhalt gelungen. Ich habe letztes Jahr schon die Chance bekommen in der ERSTEN etwas Luft zu schnuppern und dort meine Erfahrungen in der BWOL zu machen. Die Belastung war natürlich dementsprechend hoch, aber ich denke das ich auch  durch viel Training und vor allem auch Spielpraxis einiges dazu gelernt habe und mich letztes Jahr unter Robert, sowie dann auch unter Sascha schon sehr gut weiterentwickeln konnte.

SVR: Ihr seid Mitte Juni in die Vorbereitung gestartet. Wie läuft es bisher und was empfindest Du als größten Unterschied zu der vergangenen Saison?

Robin: Die Vorbereitung ist leider nunmal eine Zeit die einfach zum Handball dazu gehört und sich  im Laufe der Saison auch auszahlt. Wir arbeiten momentan natürlich noch an vielen grundsätzlichen Dingen, allem voran an der Fitness. Allerdings sind wir auch schon spielerisch eingestiegen und hatten schon die ersten Trainingsspiele unter anderem gegen Schwäbisch Gmünd. Der größte Unterschied, im Vergleich zur Einsbe, liegt definitiv in der Belastung und dem Trainingsaufwand,.

SVR: In der zweiten Mannschaft hattest Du die Rückennummer 13. Zur neuen Saison läufst Du mit der 30 auf. Was hat es mit der Nummer auf sich?

Robin: Eigentlich war die Rückennummer für mich immer zweitrangig. Die letzten Jahre in der Einsbe habe ich mit der 13 gespielt, die allerdings nie eine sonderlich große Bedeutung für mich hatte. Dieses Jahr war die 13 schon belegt, also habe ich mich, aufgrund meines sportlichen Vorbilds, Stephen Curry, dafür entschieden, nächste Saison die Nummer 30 zu tragen. 

SVR: Kommen wir zur letzten Frage. Was sind deine Ziele mannschaftlich und persönlich für die anstehende Spielzeit?

Robin: Ich denke das Ziel sollte definitiv sein, oben mit zu spielen und einen der Plätze im oberen Tabellendritten zu belegen, um dann ein Jahr später in der eingleisigen Württembergliga zu spielen. 

Persönlich möchte ich mich natürlich Weiterentwickeln und mit einer Verletzungsfreien Saison meinen Teil dazu beitragen das wir es schaffen unsere Ziele zu erreichen und eine gute und erfolgreiche Saison spielen.

Update: Unglücklicher Weise hat sich Robin Lehner bei einer Einheit am vergangenen Wochenende schwer an der Schulter verletzt und fällt 6-8 Wochen aus. Wir sagen Danke für das Interview und wünschen schnelle Genesung!

  Autor des Artikels: Moritz Knueck