Selbstvertrauen zurückholen

Handball, Baden-Württemberg-Oberliga, Männer: SV Remshalden (11. Platz, 19:35 Punkte) – TV Weilstetten (6. Platz, 31:23 Punkte; Sonntag, 17 Uhr).

Sehr viel vorgenommen hatte sich Remshalden vor dem immens wichtigen Spiel im Abstiegskampf bei der Neckarsulmer SU. Doch es endete mit einer herben Enttäuschung – 23:30. Zwar hat die SVR ihren elften Tabellenplatz behalten, der sicher zum Klassenverbleib reichen wird. „Aber wir haben ein sehr schweres Restprogramm“, hadert Slavko Pustoslemsek. Sein erstes Spiel als Interimscheftrainer hatte er sich freilich anders vorgestellt. Als Hauptgrund für die Niederlage nennt er das fehlende Selbstvertrauen seiner Mannschaft. „Und wir haben zu viele klarste Torchancen liegenlassen.“ Zwar sei das Team in Hälfte zwei noch einmal bis auf vier Tore herangekommen. „Doch wir haben den Bock dann nicht mehr umstoßen können.“

Eine große Schwächung für Remshalden bedeutete der erneute Ausfall von Hendrik Wiesner. Gerade in Spielen, in denen sich die Mannschaft schwertut, „wäre er natürlich Gold wert“. Und vermutlich werde Wiesner in dieser Saison aufgrund seiner Fingerverletzung gar nicht mehr zum Einsatz kommen. Die Mannschaft sei nun gefordert, das Fehlen des Leistungsträgers zu kompensieren.

Um sich das Selbstvertrauen zurückzuholen, peilt die SVR einen Sieg im nächsten Heimspiel an. Zu Gast ist der starke Mitaufsteiger TV Weilstetten, in der Vorrunde unterlag die SVR mit 26:29. Pustoslemsek warnt vor dem Gegner: „Weilstetten hat eine junge, dynamische Mannschaft, die immer Gas gibt.“ Bei der SVR werden nur die Langzeitverletzten fehlen, ansonsten ist der Kader komplett. Allerdings hätten einige Spieler aufgrund des Abiturs unter der Woche nur eingeschränkt trainieren können. (sch)

  Autor des Artikels: wiesner /   Erstellt am: 20. April 2018