Spielbericht SV Resmhalden vs. TSV Bartenbach 33:31 (15:12)

50 solide Minuten

Mit einem am Ende nicht gefährdeten 33:31 gewinnt die SVR gegen den starken Aufsteiger TSV Bartenbach. Vor dem Spiel warnte Trainer Engelbert Eisenbeil vor einem gutem TSV, der sich letztes Wochenende im Derby gegen Jahn Göppingen durchsetzte und dadurch mit einer breiten Brust nach Remshalden reiste.
Dementsprechend fokussiert startete die Eisenbeil-Sieben in die Partie und konnte schnell nach vier Minuten schon 4:1 in Führung gehen. Weitere sieben Minuten lang hatten die Hausherren die Partie voll im Griff. Bis zum 6:2 in der 12. Min. durch Daniel Staiger sahen die Zuschauer ein starkes Spiel der SVR. Der TSV ist aber für ihre kämpferische Einstellung bekannt und brachte sich durch Pascal Sickor auf 7:5 wieder in Schlagweite. Die SVR hingegen hatte in dieser Saison schon Erfahrung sammeln können in solchen Situationen und selbst ein verletzungsbedingter Ausfall von Nick-Henri Palmer, der sich eine leichte Gehirnerschütterung zuzog und nicht mehr weiter eingesetzt werden konnte, brachte Remshalden nicht aus der Bahn und erzwang mit dem 14:9 durch Paul Winger das erste Gäste Time Out. Bis zur Pause verkürzte Bartenbach nochmal auf 15:12, wodurch die Partie weiterhin offen blieb.
In Halbzeit zwei brillierte vor allem der eingewechselte Marc Baldauf mit sechs Toren aus sechs Versuchen. Auch Daniel Staiger, Felix Kästle und Alex Fellmeth konnten im Rückraum wichtige Akzente setzen und sorgten dafür, dass die Gäste um Trainer Ralf Rascher nicht weiter verkürzen konnten. Starke acht Minuten zum Anfang der zweiten Halbzeit reichten, um den Vorsprung auf 24:16 anwachsen zu lassen. Die Gäste aus Göppingen ließen sich aber wiederum nicht anhängen und blieben immer wieder dran. Das 29:24 durch Marc Baldauf zehn Minuten vor der Schlusssirene läutete den Endspurt ein. Vor allem der Gäste Topscorer Thomas Grau stemmte sich gegen die Niederlage mit einem Dreierpack innerhalb von zwei Minuten zu 31:27. Der TSV witterte nochmal eine letzte Chance, doch die SVR spielte den Vorsprung routiniert noch zu Ende. Am Ende stand ein verdienter 33:31 Heimsieg auf der Anzeigetafel und die SVR fuhr die Punkte sieben und acht ein.
Trainer Engelbert Eisenbeil war mit dem Sieg an sich zwar zufrieden, jedoch nicht mit den letzten Minuten, in denen seine Schützlinge ohne Konzept spielten. „Heute ging es noch mal gut, das kann uns aber noch zum Verhängnis werden“, mahnte er das Team nach dem Spiel.
Nun heißt es erst mal Wunden lecken und hoffen, dass sich bis zum Topspiel in Altenstadt nächste Woche das Lazarett wieder mehr lichtet.
An dieser Stelle noch gute Besserung an unseren Nick-Henri!

SVR: Osswald, Hsu; Hamann, Staiger (10/5), Kästle (7), Pesch, Nonnenmann, Niederer (1), Baldauf (6), Hertel (3), Winger (1), Palmer (1), Trinkle (1), Fellmeth (3)

TSVB: Döhring, Koch; Haiser (3), Grötzinger, Sickor (4), Grau (6), Mogalle (4/4), Fetzer (4), Bodmer (3), L. Stadelmaier (2), J. Stadelmaier (3), Winkler (2)

  Autor des Artikels: Männer 1 /   Erstellt am: 18. Oktober 2022